Wo stehe ich, wo will ich hin? – Die Methode „politischer Kompass“ für die Arbeit mit Schüler*innen und Jugendlichen zu politisc
Workshop mit Sophie Bose (Arbeit und Leben)
Politische Diskussionen sind oft laut, schnell, unübersichtlich und von Schlagworten geprägt. Doch was steckt eigentlich hinter unseren politischen Meinungen? Welche Vorstellungen von Mensch, Gesellschaft und Zukunft leiten uns? Solche grundlegenden Wertvorstellungen bleiben meist unausgesprochen und unbewusst, dabei prägen sie alle politischen Aussagen, Urteile und Vorschläge.
Mit dem „politischen Kompass“ liegt eine Methode vor, die es ermöglicht, sich die eigenen politischen Grundhaltungen bewusst zu machen – jenseits von Parteien und Etiketten. Wir laden euch dazu ein, diese neu entwickelte, niedrigschwellige Methode im Workshop kennenzulernen, selbst auszuprobieren und gemeinsam zu überlegen, wie sie im Schulunterricht und in der Jugendbildungsarbeit eingesetzt werden kann.
Der „politischen Kompass“ kann Anlass und Zugang sein, über politische Meinungen und wie sie sich begründen ins Gespräch zu kommen, vielleicht auch Widersprüche wahrzunehmen und neue Perspektiven zu gewinnen. Der „politische Kompass“ regt ganz praktisch dazu an, herauszufinden, wo der eigene politische „Norden“ liegt. Wie ein echter Kompass ermöglicht er somit eine Standortbestimmung und Orientierung im politischen Raum, um die eigene Urteilsbildung zu fundieren. Die erst neu entwickelte Methode soll im Workshop praktisch ausprobiert und auf Grundlage der dort gemachten Erfahrungen für die Arbeit mit Jugendlichen und Schüler*innen weiterentwickelt werden.




