Queer-Feministische Communityarbeit als ästhetische Praxis (“Daughters*Siblings off_Art”)
Mit Laura Kallenbach von CHICKS* freies Performancekollektiv
CHICKS* freies performancekollektiv vereinen seit 2015 (jugendliche) Expert*innen und interdisziplinäre Künstler*innen im Gedanken eines queer-feministischen Netzwerks. CHICKS* entwickeln Projekte aus der queeren Community heraus für queere Communities und nicht-queeres Publikum, das als Ally gedacht wird und hinterfragen darin gesellschaftliche Konstruktionen von Körper, Gender, Sexualität, Klasse, race und Macht, um performative Alternativen und temporäre Zusammenkünfte zu entwickeln. CHICKS* entwickeln Formate, die das Publikum als Teilnehmende ernst nehmen und einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Anwesenden ermöglichen. CHICKS* erschaffen intime partizipatorische Räume - dies gilt für die Prozesse der Stückentwicklung sowie für den Moment der Aufführungen und performativen Installationen.
Laura Kallenbach (Gründungsmitglied von CHICKS* freies performancekollektiv) gibt Einblicke in die Arbeit des Berliner FLINTA* Kollektivs. Wie lässt sich ein queer-feministischer Ansatz in Hinblick auf Partizipation,Hierarchien und Darstellungsstrategien strukturell und ästhetisch als eine kritische Praxis begreifen? Wie sind persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Machtstrukturen (ästhetisch)verwoben? Welche Rolle spielen Safer Spaces, die Praxis des Einladens, Konsens und Fragen der Sichtbarkeit in der Arbeit?



